Jung, frech, kreativ

Die Vollzeitaktivistin Hanna Poddig hat über ihr widerständiges Leben geschrieben

  • Von Felix Werdermann
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Politiker-Biografien gibt es viele: Über bedeutende Staatsmänner, langjährige Parteigenossen oder hartnäckige Oppositionsführer. Meist sind es alte Herren, die jahrelang in den Institutionen gearbeitet haben und quasi zum Abschluss ihrer Karriere auch in Buchform ihre Sicht auf die Welt darlegen. Dabei kann Politik auch ganz anders aussehen: jung, frech, kreativ. Das zeigt eindrucksvoll Hanna Poddigs Buch »Radikal mutig«, das diese Woche im Rotbuch-Verlag erschienen ist (224 Seiten, 14,90 Euro).

Es ist keine typische Autobiografie, die Hanna Poddig geschrieben hat. Sie selbst spricht von einer »Anleitung zum Anderssein«. Und doch erfährt man jede Menge aus dem Leben der 23-jährigen Vollzeitaktivistin. Rund um die Uhr kämpft sie für eine herrschaftslose Welt. Wenn mal kein Castortransport fährt, den sie blockieren kann, besetzt sie ein Feld, auf dem gentechnisch veränderte Pflanzen angebaut werden sollen. Wenn kein Zug mit Rüstungsgütern zu stoppen ist, protestiert sie auf Aktionärsversammlungen von Energiekonzernen gegen die Umweltverschmutzung. Und wenn sie nicht gerade Flugblätter verteilt, um für Konsum ohne Tierausbeutung zu werben, versperrt sie die Zufahrt zu einem Stützpunkt für Atom-U-Boote. Oft berichten auch die Medien über solche Aktionen, doch im Buch ist man live dabei.

Bezahlt wird die Aktivistin nicht für ihr Engagement, aber irgendwie kommt sie über die Runden. Und für ihre Aktionen stellt ihr selbst die Polize...

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