Wilfried Neiße 25.09.2009 / Brandenburg
Brandenburg

Küken und der Weihnachtsmann

»Platzeck vor seiner dritten Amtszeit« (Hamburger Abendblatt), »Platzeck kann sich Koalitionspartner aussuchen« (Handelsblatt), »Der Unerreichbare« (FAZ). In vielen Zeitungen ist die Brandenburg-Wahl schon längst entschieden und man fragt sich, warum in diesem Bundesland eigentlich noch gewählt wird? Warum so viel Geld ausgeben? Das Beste ist, Platzeck wird ohne viele Umstände als Sieger ausgerufen, dann hat die liebe Seele Ruh’.

Mit Sicherheit gefällt dem SPD-Spitzenkandidaten dieses Spiel seiner Verbündeten selbst nicht so sehr, obwohl er sich in seiner 20-jährigen politischen Karriere an den Beifall sehr gewöhnt hat und auch zu den Politikern gehört, die auf die Abwesenheit von Beifall recht ungehalten reagieren.

Das Gesetz der Serie jedenfalls kommt Platzeck nicht entgegen. Seine SPD errang 1994 stolze 54 Prozent, sie rutschte 1999 auf 38 Prozent und 2004 auf schnöde 31 Prozent. Man mag sich die Fortsetzung des Kurses gar nicht...

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