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G20-Gipfel verabschiedet Boni-Regelung und verschiebt andere Beschlüsse auf 2012

Vor dem Hintergrund der noch immer nicht überwundenen Finanz- und Wirtschaftskrise wurde der G20-Gipfel in Pittsburgh mit hohen Erwartungen verbunden. Nach seinem Abschluss gibt es viel Eigenlob aber auch harsche Kritik.

Einer der zentralen Punkte des Abschlussdokumentes des Gipfels, der künftig als permanenter Lenkungsausschuss für die globale Wirtschaft agieren soll, waren die variablen Bestandteile der Managervergütungen – die heftig diskutierten Boni. Sie sollen in Zukunft der langfristigen Wertsteigerung der Bank dienen, anstatt unmäßiges Risikoverhalten zu belohnen. So soll staatlichen Aufsichtsbehörden in allen Ländern ein Interventionsrecht eingeräumt werden, mit dem sie den Banken noch höhere Eigenkapitalvorschriften aufbürden können, wenn sie sich um ordentliche Vergütungsstrukturen herumdrücken. Auch soll der Anteil der variablen Vergütung in einem angemessenen Verhältnis zu einer gesunden Kapitalbasis stehen.

Außerdem verständigten sich die G20-Regierungen, bis 2012 wichtige Regeln für die Finanzwirtschaft zu Eigenkapital, Bilanzierungsvorschriften, Derivathandel und zur Krisenbewältigung bei international agierenden Instituten zu ver...

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