Souveräne Finanzen für den Süden

Sieben lateinamerikanische Staaten gründen Banco del Sur

  • Von Harald Neuber
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Nach einem dreijährigen Gründungsprozess ist die Bank des Südens nun auf den Weg gebracht. Und die Erwartungen sind groß: Unabhängigkeit von den internationalen Finanzorganisationen soll sie bringen und zugleich zum industriellen Aufbau Lateinamerikas beitragen.

Knapp drei Jahre hat der Gründungsprozess gedauert, am Samstag nun unterzeichneten die Staats- und Regierungschefs von sieben lateinamerikanischen Staaten die Gründungsurkunde für die Banco del Sur (Bank des Südens). Die Mitglieder des multinationalen Kreditinstituts stellen zusammen 20 Milliarden US-Dollar Startkapital zur Verfügung. Der größte Teil wird von Venezuela, Brasilien und Argentinien beigesteuert, die jeweils vier Milliarden an den Gründungsfonds überweisen. Die übrigen Initiatoren – Bolivien, Ecuador, Paraguay und Uruguay – würden sich »ihren Möglichkeiten entsprechend"« beteiligen, hieß es beim Festakt am Samstag auf der Urlaubsinsel Margarita vor der venezolanischen Karibikküste.

Die Bank des Südens wurde bereits 2006 von Venezuelas Staatschef Hugo Chávez vorgeschlagen. Das Hauptziel des gemeinsamen Kreditinstitutes besteht in einer größeren Unabhängigkeit von globalen Finanzorganisationen wie dem Internation...

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