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Keine Angst vor Schwarz-Gelb

AKW-Gegner wollen trotz neuer Koalition für Atomausstieg kämpfen

  • Von Reimar Paul
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Die größte Angst der Atomkraftgegner vor der Bundestagswahl hieß Schwarz-Gelb. Doch obwohl dieses Szenario nun Wirklichkeit wird, lässt sich die Bewegung nicht unterkriegen. Der Anti-Atom-Kampf geht weiter, getragen von der gesellschaftlichen Mehrheitsmeinung.

Die Atomlobby sollte sich über das Wahlergebnis nicht zu früh freuen“, sagt Jochen Stay. Der Sprecher der Anti-Atom-Organisation Ausge-strahlt riet Atomgegnern am Montag, ob des Wahlerfolgs von CDU/CSU und FDP nicht in Depressionen zu verfallen. Sie hätten die Bundestagswahl nicht wegen, sondern trotz ihrer atompolitischen Positionen“ gewonnen.

Alle Umfragen zeigten, dass auch ein großer Teil der Wähler von Schwarz-Gelb den Atomausstieg wolle, machte Stay seinen Mitstreitern Mut. Denn für eine Verlängerung der Laufzeiten von Atomkraftwerken, dem erklärten Ziel von Union und FDP, gebe es keine gesellschaftliche Mehrheit.

Auch das Kampagnennetzwerk Campact hält es noch nicht für ausgemacht, dass sich die Atomlobbyisten in diesen Parteien durchsetzen. Schließlich habe die nun abgewählte Große Koalition in ihrer Regierungszeit zunächst auch die Gentechnik großflächig auf die Felder bringen wollen, argumentiert Campact-Sprecher Christoph Baut...


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