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Gemütliche Verunsicherung

Anton Hennings Installation »Oase« breitet sich im Kolbemuseum aus

  • Von Volkmar Draeger
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Ungewöhnliches stellt das Georg-Kolbe-Museum derzeit aus: Den gesamten früheren Atelierraum, lindgrün gestrichen, füllt eine Gesamtplastik. »Oase«, entstanden 2006 und schon vielerorts gezeigt, hat ihr Schöpfer Anton Henning sie genannt. Mit 322 x 900 x 600 Zentimetern Ausdehnung beeindruckt seine Mixed-Media-Installation und lädt zu einem ausgiebigen optischen Spaziergang.

Vorausgegangen ist der Installation ein »Interieur No. 342« bezeichnetes Ölgemälde aus dem selben Jahr, das in breiter Holzrahmung und mit eigener Beleuchtung den Teppich entwarf, auf dem nun die Einzelplastiken stehen. Er fügt sich aus farbigen Quadraten, stehenden oder liegenden Rechtecken. Was in Öl schlicht abstrakte Komposition ist, erhält in der Webausführung Räumlichkeit und flauschiges Relief. Über jenen geometrischen Rastern erheben sich auf hell furnierten Sockeln 21 Skulpturen aus Gips, Holz oder Bronze, die einen wundersam emporwuchernden Fantasiekanon b...


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