Erdogan will vermitteln

Türkischer Premier plant Reise nach Teheran

  • Von Jan Keetman, Istanbul
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Während in den meisten Ländern die Nachricht von einer neuen iranischen Anreicherungsanlage, die in einem Berg nahe dem religiösen Zentrum Ghom gebaut wird, mit Protest aufgenommen wurde, verteidigte der türkische Ministerpräsident Tayyip Erdogan den Nachbarstaat Iran.

Das Verlangen der USA nach mehr Druck auf Iran passt gar nicht ins Konzept der türkischen Außenpolitik – und ebenso wenig zu Erdogans politischem Profil. Die Bilder, die türkische Zeitungen von einem Treffen Erdogans mit Barack Obama ausgewählt hatten, zeigten den Premier mit in Falten gelegter Stirn.. Nichts von der heiteren Atmosphäre, die Politiker zu versprühen suchen, wenn sie wissen, dass sie mit dem mächtigsten Mann der Welt abgelichtet werden.

Sobald Erdogan wieder auf türkischem Boden stand, kritisierte er, dass vom iranischen Atomprogramm gesprochen werde, nicht aber von den Atomwaffen anderer Staaten. Gemeint war vor allem Israel, dessen Atomwaffen ein offenes Geheimnis sind. Sodann wiederholte Erdogan seine Kritik am israelischen Gaza-Feldzug mit seinen zahlreichen zivilen Opfern. Schließlich fragte Erdogan rhetorisch, ob israelische Phosphorbomben keine Massenvernichtungswaffen wären. Beunruhigung wegen iranischer Ato...

Warum endet dieser Text denn jetzt schon? Mittendrin? Ich möchte den Artikel gerne weiterlesen!

Um den ganzen Artikel zu lesen, haben Sie folgende Möglichkeiten:

Haben Sie ein Online- oder Kombi-Abo? Dann loggen Sie sich einfach ein. Wenn nicht, probieren Sie doch mal unser Digital-Mini-Abo:

Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Warum ist der Artikel so kurz?

Der Artikel ist in Wirklichkeit länger: 505 Wörter (3382 Zeichen).

Wenn Sie ein entsprechendes Abo gewählt haben, können Sie sich einloggen und den ganzen Artikel lesen. Und auch alle anderen Artikel seit 1990.

Wir stellen einen großen Teil unseres Angebots im Internet gratis zur Verfügung. Damit das finanzierbar bleibt, ist es wichtig, das viele Leute trotzdem bereit sind, für das Angebot zu bezahlen.

Alle Abo-Angebote

Foto: Zeitung, Smartphone, iPad und eine Tasse Kaffee

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.