Werbung

Arbeitsmarkt flaut ab

Folgen der Krise werden bald deutlich

Bei uns droht die ABOkalypse!

Wir brauchen zahlende Digitalleser/innen.

Unterstütze uns und überlasse die Informationsflanke nicht den Rechten!

Mach mit! Dein freiwilliger, regelmäßiger Beitrag:

Was soll das sein

Wir setzen ab sofort noch stärker auf die Einsicht der Leser*innen, dass linker Journalismus auch im Internet nicht gratis zu haben ist – mit unserer »sanften« nd-Zahlschranke.

Wir blenden einen Banner über jedem Artikel ein, verbunden mit der Aufforderung sich doch an der Finanzierung und Sicherstellung von unabhängigem linkem Journalismus zu beteiligen. Ein geeigneter Weg besonders für nd-Online-User, die kein Abo abschließen möchten, die Existenz des »nd« aber unterstützen wollen.

Sie können den zu zahlenden Betrag und die Laufzeit frei wählen - damit sichern Sie auch weiterhin linken Journalismus.

Aber: Für die Nutzung von ndPlus und E-Paper benötigen Sie ein reguläres Digitalabo.

Nürnberg (dpa/ND). Der Wind auf dem Arbeitsmarkt weht bereits schärfer, doch im September ist die Zahl der Arbeitslosen noch um 125 000 auf 3 346 000 gesunken. »Dies ist jedoch keine Trendwende«, betonte der Vorstandschef der Bundesagentur für Arbeit (BA), Frank-Jürgen Weise, am Mittwoch. Die Herbstbelebung könne die Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt nicht aufhalten. Die Arbeitslosenquote nahm im September um 0,3 Punkte auf 8,0 Prozent ab. 2008 lag sie noch bei 7,4 Prozent.

Im September waren 266 000 Menschen mehr auf Jobsuche als vor einem Jahr. Der Anstieg erkläre sich mit der schweren Rezession, in der sich die deutsche Wirtschaft befinde, so die BA. Entlas-tend wirke besonders die noch immer weit verbreitete Kurzarbeit – die Unternehmen zeigten im September für rund 100 000 Mitarbeiter Kurzarbeit an. Saisonbereinigt sank die Arbeitslosenzahl im September um 12 000 auf 3,461 Millionen. Im Westen nahm die bereinigte Erwerbslosenzahl um 5000, im Osten um 7000 ab.

Die Erwerbstätigkeit nahm von Juli auf August um 43 000 auf 40,2 Millionen zu. Gegenüber dem Vorjahr verringerte sie sich aber um 156 000. Rund 27,34 Millionen Menschen hatten nach Daten vom Juli einen sozialversicherungspflichtigen Job – ein Rückgang von 102 000 gegenüber 2008. Die Abnahme wird dadurch begrenzt, dass Teilzeitbeschäftigung steigt, während Vollzeitstellen rückläufig sind. Saisonbereinigt nahm die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung um 5000 ab.

ndPlus

Ein kleiner aber feiner Teil unseres Angebots steht nur Abonnenten in voller Länge zur Verfügung. Mit Ihrem Abo haben Sie Vollzugriff auf sämtliche Artikel seit 1990 und helfen mit, das Online-Angebot des nd mit so vielen frei verfügbaren Artikeln wie möglich finanziell zu sichern.

Testzugang sichern!