Selbstmordserie bei France Télécom

Gewerkschaften machen rasanten Konzernumbau verantwortlich

  • Von Ralf Klingsieck, Paris
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Nach einem weiteren Mitarbeiter-Selbstmord nimmt der Druck auf die Führung des französischen Telefonkonzerns France Télécom zu.

Ein 51-jähriger Mann stürzte sich am Montagmorgen von einer Brücke nahe der Alpen-Kleinstadt Alby-sur-Chéran. Er könne nicht mehr, das Klima im Unternehmen habe ihn zermürbt, schrieb er in einem Brief an seine Frau und die zwei Kinder. Es ist bereits der 24. Selbstmord bei France Télécom in den letzten 18 Monaten. Als am Nachmittag Konzernchef Didier Lombard im Call-Center von Annecy eintrifft, wohin das Opfer nach fast 30 Jahren als Techniker kürzlich versetzt worden war, wird er von vielen Beschäftigten mit Pfiffen und Buh-Rufen empfangen. Die linke Opposition im Parlament fordert Lombards Rücktritt.

»Die Selbstmorde sind die Spitze des Eisbergs von Frustration, die große Teile der Belegschaft beherrscht«, meint Lucien Hislaire von der Gewerkschaft CGT. »Seit der 1996 eingeleitet...

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