René Gralla 02.10.2009 / Wochennd

Drei unschlagbare Schwestern

Schon vor 1190 Jahren kürte Kalif al-Ma’mun Schachgroßmeister

Wie sich europäische Künstler Shatranj im Harem vorstellten.

Die Mitglieder dieser Familie hatten stets eine Antenne dafür, dem Leben die angenehmen Seiten abzugewinnen, in beinahe jeder Situation. Und sei es das politische Tagesgeschäft: Sein Vater, der Kalif Harun ar-Raschid, fand sogar in einem 802 geführten Briefwechsel mit dem byzantinischen Kaiser Nikephoros I. die Gelegenheit, neben dem Austausch diplomatischer Floskeln von den Vorzügen einer neu verpflichteten Dienerin zu schwärmen. Das junge Mädchen sei nicht nur höchst attraktiv, sondern könne überdies ausgezeichnet Schach spielen.

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