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Den politischen Wechsel wollte Thüringens SPD-Landeschef Christoph Matschie im Freistaat einleiten und das System Althaus beenden. Das jedenfalls versprach er im Landtagswahlkampf. Geglaubt haben es ihm offenbar nicht sehr viele. Seine Partei landete mit 18 Prozent auf Rang drei hinter CDU und LINKER. Das allerdings focht ihn nicht an, er wolle Ministerpräsident werden, tönte er nach dem Desaster immer noch. Mit dieser Option ging er in die Sondierungsgespräche. Er werde mit allen sprechen, kündigte er an und sonnte sich in der Rolle des Königsmachers, die ihm unverdient zugefallen war. Ohne SPD kann in Erfurt keine Regierung gebildet werden. Matschie nutzte das schamlos aus. Stellte immer neue Forderungen – allerdings nur an die Adresse der LINKEN. Die Gespräche mit der CDU verliefen von Beginn an harmonisch, von 90 Prozent Übereinstimmung war in CDU-Kreisen die Rede. Für aufmerksame Beobachter war von Beginn an klar, wohin die Reise geht.

Die Christdemokraten kamen Matschie entgegen. Sie installierten die nach dem Unfall von Regierungschef Dieter Althaus seit Monaten kolportierte Lösung: Althaus wurde aus dem Verkehr gezogen und die bisherige Sozialministerin Christine Lieberknecht zur Kandidatin für das Ministerpräsidentenamt gekürt. Diese Steilvorlage ließ sich Matschie, der eine Koalition mit Althaus ausgeschlossen hatte, nicht entgehen. Als Erneuerer gestartet, landete er, wie erwartet, in den Armen der CDU.

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