Jürgen Gottschlich, Istanbul 08.10.2009 / Wirtschaft und Umwelt

Wasserwerfer zum Abschied

IWF-Stimmrechte werden zugunsten ärmerer Länder verändert

Die Schwellenländer sollen im Internationalen Währungsfonds (IWF) mehr Stimmrechte erhalten. Doch ihre Forderung nach einer Gleichstellung mit dem Westen wird nicht erfüllt. Die Weltbank warnt vor einem Engpass bei der Hilfe für die ärmsten Länder.

Auch zum Abschluss der Jahrestagung von Internationalem Währungsfonds und Weltbank gab es am Mittwoch in Istanbul Demonstrationen, die in schweren Aus-einandersetzungen zwischen Polizei und einigen militanten linken Gruppen endeten. Während Gewerkschaftsgruppen erneut versuchten, friedlich gegen die Politik des IWF zu demonstrieren, unter der große Teile der Bevölkerung des Landes lange litten, setzten sich einige Vermummte ab und warfen Steine sowie Molotowcocktails auf Bankfilialen, Autos und Häuser. Während Ministerpräsident Tayyip Erdogan die Ausschreitungen scharf verurteilte und gleichzeitig behauptete, jeder könne friedlich mit einem Megafon in der Hand seinen Protest zum Ausdruck bringen, fegten die Wasserwerfer der Polizei zur selben Zeit friedlich demonstrierende Gewerks...

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