Verhärtete Fronten

Jemens Rebellen wird mit Vernichtung gedroht

  • Von Karin Leukefeld, Amman
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Die arabischen Staaten beobachten den seit zwei Monaten andauernden Krieg zwischen Schiiten-Rebellen und den Regierungstruppen in Jemen mit wachsender Sorge. Die Arabische Liga versucht seit Dienstag zu vermitteln, bisher ohne Erfolg.

Die Militäroperation der jemenitischen Armee im Nordwesten des Landes spiegelt sich zunehmend in einem aufgehetzten innenpolitischen Klima wieder. Beim letzten Freitagsgebet äußerten Geistliche ihre Unterstützung für das Vorgehen der Regierung von Ali Abdullah Salih gegen die Milizen des Houthi-Stammes, die sie als »Handlanger Irans« und »Ketzer« bezeichneten. Der oberste Prediger der jemenitischen religiösen Universität, Scheich Abdul Madjid al-Zandani erklärte vor wenigen Tagen, Teheran versuche, die schiitische Ideologie nach Jemen zu exportieren und unterstütze die Houthi-Milizen.

In Iran, dass seine Sympathien für die bedrängten Glaubensbrüder in Jemen nicht verhehlt, wies man die Anschuldigung zurück und rief zu einem Dialog mit den Houthi-Rebellen auf. Iran werde in arabischen Staaten seit 2003 für jeden Aufstand und jeden innenpolitischen Konflikt im Mittleren Osten verantwortlich gemacht, kritisierte Mahdjub Zweiri vom Institut...

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