Ralf Streck, Madrid 10.10.2009 / Wirtschaft und Umwelt

Spanien boykottiert Opel-Gespräche

Vertragsabschluss mit Magna wird verschoben

Deutschland ist bei der angestrebten europäischen Lösung zur Übernahme des Autobauers Opel durch Magna und die russische Sberbank zunehmend isoliert. Spanien fordert eine Verschiebung der für Anfang der Woche erwarteten Vertragsunterzeichnung.

Am Freitag fanden in Berlin auf Arbeitsebene Gespräche der Bundesregierung mit Vertretern aus Großbritannien, Polen, Österreich, Ungarn und Belgien statt. Zudem sprach Wirtschaftsminister Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) mit dem spanischen Industrieminister Miguel Sebastián. Dieser war offenbar nicht bereit, bei einem Treffen aller Länder mit Opel-Standorten über die Aufteilung der Staatshilfen in Höhe von 4,5 Milliarden Euro zu verhandeln, die der österreichisch-kanadische Zulieferer Magna für den Opel-Kauf erhalten soll. Nur von Berlin gibt es bisher eine verbindliche Zusage. Spanien wie auch Großbritannien sind indes erklärte Gegner des Magna-Einstiegs. »Wir...

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