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  • Kultur
  • Buchmesse Frankfurt/M.

Versagen und Trotzdem

HÉDI KADDOUR gelang ein europäischer Jahrhundertroman

  • Von Eberhard Reimann
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Es ist alles andere als leichte Lektüre, und wenn man das Gewicht von fast 750 Seiten noch dazu zählt, ist sie sogar schwer. Monumental und epochal wird fast das gesamte letzte Jahrhundert vorgeführt, mit seinen Utopien und Verwerfungen, Träumen und barbarischen Sinnlosigkeiten. Und immer wieder die Frage nach Vernunft in der Historie. Der Bogen ist gespannt vom Kampf Mann gegen Mann im Ersten Weltkrieg, Schlachtszenen und -bilder, die fotografisch genau erscheinen, bis hin zur Vereinigung der beiden deutschen Staaten. Dazwischen die Barbarei des Faschismus, Stalinscher Terror und Gulag, Kalter Krieg, Spionage und Aufklärung, Verräter und Maulwürfe, Liebe und Tango, Linzer Torte und Kaffeehausatmosphäre; Handlungsorte, die über die ganze Erde verteilt liegen.

Und immer wieder Waltenberg, ein Schweizer Bergdorf, in dem 1913 eine Vorkriegsidylle zweier Protagonisten stattfindet und das mit dem »Waldhaus«-Seminar dann zum geistigen Zentru...


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