• Kultur
  • Buchmesse Frankfurt/M.

Glanz und Abglanz

LYRIK DER DDR als große Sammlung

  • Von Jürgen Engler
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Nicht Lyrik aus der DDR, sondern der DDR präsentieren Heinz Ludwig Arnold und Hermann Korte. Ein kühnes Unterfangen! Dabei meint der Genitiv der Zugehörigkeit natürlich nicht allein die Zustimmung zu einem Staatsgebilde, sondern ebenso die Distanz zu und die Abwendung von ihm: Entscheidend ist der Bezug auf die DDR als »lebensgeschichtlich bestimmenden Erfahrungshorizont«.

Die Herausgeber stellen 500 Gedichte von 180 Autoren und Autorinnen vor. Sie beschränken sich nicht auf den Zeitraum der staatlichen Existenz der DDR. Die Anthologie setzt 1945 ein und berücksichtigt das erste Jahrzehnt nach der »Wende«. Die glückliche Entscheidung orientiert auf den übergreifenden geschichtlichen Prozess. Und es ist so, dass der Anfangs- und vor allem der Schlussteil der Auswahl am überzeugendsten wirken! Im Abschnitt 1990 bis 1999 finden sich fast durchweg starke Texte, die die Erfahrung der »Wende« jenseits ideologischer Fest-Stellungen ironisch, ...

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