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  • Kultur
  • Buchmesse Frankfurt/M.

Die offene Gesellschaft

BASSAM TIBI FORDERT EINEN EURO-ISLAM

  • Von Karlen Vesper
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Das Buch kommt zur rechten Zeit. Als wenn der Autor geahnt hätte, dass sich die Diskussion um Integration und (auch Selbst-)Ausgrenzung von Muslimen in Deutschland justement erneut zuspitzen würde. Erinnert sei an das Berliner Urteil, die Schule habe muslimischen Kindern einen Gebetsraum zur Verfügung zu stellen. Oder an die Äußerung des ehemaligen Berliner Finanzsenators Thilo Sarrazin: »Ich muss niemanden anerkennen, der vom Staat lebt, diesen Staat ablehnt, für die Ausbildung seiner Kinder nicht vernünftig sorgt und ständig neue kleine Kopftuchmädchen produziert.« Zwei scheinbar völlig konträre Fälle, die jedoch zwei Seiten einer Medaille widerspiegeln und das große Thema des Bassam Tibi sind.

Lebten 1950 etwa 800 000 Mulsime in Europa, so sind es heute 23 Millionen. Wer gewinnt deren Herzen und Köpfe? Das säkulare, im Hellenismus wurzelnde und auf den Ideen der Aufklärung beruhende Europa oder der Scharia und Djihad praktizierende ...


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