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Im Käfig der Traditionen

Im Haus der Berliner Festspiele enthüllt Helena Waldmanns »BurkaBondage« kulturelle Fesseln

  • Von Volkmar Draeger
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Sie zählt zu den wenigen Choreografinnen, die den Kopf nicht in der eigenen Seele vergraben. Helena Waldmann, international erfolgreiche Regisseurin, stellt sich Problemen dieser Welt. Besonders ihre teils in Teheran kreierten Stücke um das Leben iranischer Frauen fanden Beachtung. Waldmanns »BurkaBondage« am Haus der Berliner Festspiele arbeitet Aufenthalte in Japan und Afghanistan auf und findet Gemeinsamkeiten zwischen den geografisch fernen Ländern.

Dass die Burka, der ganzkörperlich verhüllende Mantel für Frauen im Islam, Fessel bedeutet, gilt Europäern als Faktum; dass sie in ihrer Abschottung auch Freiheit bedeuten kann, ist die andere Ein-Sicht. »Generation Rain« (»Regen-Generation«) nennt sich in Afghanistan jene Jugend, die darauf wartet, dass der Staub der Taliban-Zerstörung fruchtbar benetzt wird. Auf eine Jugend, die sich als Lost (»verlorene«) Generation empfindet, stieß die Regisseurin in Japan, wo der Spagat zwischen ehe...


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