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Tauwetter zwischen Damaskus und Riad

Nach erstem Besuch des saudischen Königs Abdullah in Syrien Konfliktpotenzial ausgeräumt

  • Von Karin Leukefeld, Damaskus
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

König Abdullah von Saudi-Arabien hat vergangene Woche erstmals seit seiner Thronbesteigung vor vier Jahren Syrien besucht. Dessen Präsident Baschar al-Assad, der den Monarchen am Flughafen in Damaskus empfing, war mit der saudischen Führung in den vergangenen Jahren mehrfach aneinandergeraten.

Nach Jahren eisiger Feindschaft zwischen Saudi-Arabien und Syrien hat der Besuch des saudischen Königs Abdullah in Damaskus offenbar zu einer Klimaverbesserung geführt. Abdullah herrscht seit 2005 in Saudi-Arabien, das eng mit den USA verbündet ist und die US-Invasion in Irak 2003 unterstützt hat, während Syrien sie kategorisch ablehnte.

Ein zweiter Konfliktpunkt: Die Saudis waren eng verbunden mit dem libanesischen Ministerpräsidenten Rafik Hariri und machten für dessen Ermordung 2005 Damaskus verantwortlich. Außerdem missfallen Saudi-Arabien die engen Verbindungen Syriens mit Iran, mit der libanesischen Hisbollah und der palästinensischen Hamas-Bewegung.

Mit dem Wechsel im Weißen Haus in Washington und der Wahl einer rechten Regierung in Tel Aviv haben sich Damaskus und Riad wieder angenähert. Assads Beraterin Bouthaina Schaaban bezeichnete die Gespräche als »positiv und konstruktiv«. Angesichts der »israelischen Aggression gegen die A...


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