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Warteliste des Todes

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Derzeit warten 12 000 Menschen in Deutschland auf ein Spenderorgan. Weil das nicht in jedem Fall rechtzeitig zu bekommen ist, sterben jährlich 1000 Schwerkranke. Trotz dieser unbefriedigenden Situation ging die Zahl der Organspender im vergangenen Jahr noch zurück.

Warum Umfragen zufolge zwar drei Viertel der Menschen einer Organspende positiv gegenüber stehen, aber nur 12 Prozent einen entsprechenden Ausweis in der Tasche tragen, ist schwer zu verstehen. Die Angst, in einer lebensbedrohlichen gesundheitlichen Situation als Spender ausgeweidet werden zu können, dürfte nur einen Teil der Realität abbilden. Dazu kommen Bequemlichkeit, mitunter Gleichgültigkeit. Auch die zunehmende Kommerzialisierung des Gesundheitssystems trägt dazu bei, dass sich so mancher Mensch fragt, welchen Weg seine Niere in einer Welt nehmen könnte, in der Organe in Fernsehshows verhökert werden sollen und sich Mediziner für kommerziellen Organhandel aussprechen.

Wenn bayerische Ärzte jetzt dafür votieren, dass nur jene Menschen einen schriftlichen Ausweis benötigen, die nicht spenden wollen – wie es auch in der DDR geregelt war –, dann ist das ein Systemwechsel im Sinne all jener, die auf einer Organwarteliste stehen. Denn die Zahl der verfügbaren Organe würde sich erhöhen.

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