»Wir wollen kein Mitleid erzeugen«

Ein Gespräch mit dem Solibündnis zum Abschluss des »mg«-Prozesses über zwei Jahre Arbeit

Linke Soligruppen unterstützen Politaktivisten, die vor Gericht stehen, über Monate hinweg. Das Bündnis für die Einstellung der §129(a)Verfahren begleitet seit 2007 die Verfahren gegen Aktivisten aus Berlin, denen die Mitgliedschaft in der »militanten gruppe« (mg) vorgeworfen wird, die als »kriminelle Vereinigung« verfolgt wird. Drei Männern drohen nun mehrere Jahre Haft. Sie sollen versucht haben, Lastwagen der Bundeswehr anzuzünden. Die Urteile werden für Freitag erwartet. Ines Wallrodt sprach mit Christian Winter, langjähriges Mitglied der Initiative Libertad, der die Soliarbeit von Anfang an mit organisiert.

ND: Was ist Solidarität für Sie?
Christian Winter: Schwer, das in wenigen Worten zu sagen. Ich versuche es mal so: Die Tatsache, dass Menschen dafür, dass sie für eine bessere Gesellschaft kämpfen, lange Jahre eingeknastet werden, ist für mich Grund genug für Solidarität. Wäre ich nicht solidarisch, würde ich meine eigene Identität verleugnen.

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