Spannendes Filmland

  • Von Ralf Schenk
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.
Gong Li, lange Zeit das Gesicht des chinesische Films, in »Rotes Kornfeld«

Niemand kann genau sagen, wie viele Filme jährlich in China gedreht werden. Es sind mehrere Hundert, ein großer Teil davon in den Filmfabriken überall im Land, die zwar vom Staat lizensiert sind, ihr Budget mit Hilfe von Sponsoren aber selbst erwirtschaften müssen. Während hier meist kommerzielle Produktionen entstehen, darunter Komödien und Kostümfilme, richtet sich die Aufmerksamkeit internationaler Festivals sehr viel mehr auf jenes unabhängige Kino, das in China seit über einem Jahrzehnt im Aufwind ist. Vorwiegend jüngere Regisseure, um 1970 geboren, kreieren mit überschaubaren Teams und kleinen Digitalkameras ein lebendiges, wahrhaftiges, authentisches Kino von »schwindelerregend hohem ästhetischen Niveau«, wie Kritiker urteilen.

Die bekanntesten Vertreter dieser sogenannten »sechsten Generation« chinesischer Filmemacher sind Jia Zhangke, Zhang Yuan, Wang Xiaoshuai, Li Yang, Lou Ye und andere, und was sie erzähl...


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