Junta bereichert sich an Gasmilliarden

Menschenrechtsorganisation wirft Regime in Myanmar Wechselkursmanipulationen vor

  • Von Michael Lenz, Bangkok
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Bereicherung, Korruption und Wechselkursmanipulation – die Vorwürfe der Menschenrechtsorganisation ERI gegen die Regierung Myanmars (Burmas) sind hart: Während das Volk in bitterer Armut leben muss, soll sich die Militärjunta mit Unterstützung internationaler Ölmultis einen Großteil der Einnahmen aus den Erdgasvorkommen des Landes in die eigene Tasche gesteckt haben.

Die myanmarische Militärjunta bereichert sich durch die Manipulation des Wechselkurses der Währung Kyat an den Milliardeneinnahmen aus den reichen Gasvorkommen in Yadana. Drei internationale Öl- und Gasmultis unterstützen bei der Ausbeutung des Gasfeldes Yadana die »Zwangsarbeit und Korruption auf höchster Ebene«. Diesen schweren Vorwurf gegen das französische Unternehmen Total, den US-Konzern Chevron und die thailändische PTT-EP veröffentlichte die Organisation Earthrights International (ERI) in zwei dieser Tage in Bangkok veröffentlichten Studien über die lukrativen Gasgeschäfte.

Die Junta habe rund 4,8 Milliarden US-Dollar durch das Gasprojekt verdient, aber nur einen Bruchteil davon dem Staatshaushalt zugeführt, heißt es in Berichten der vom myanmarischen Dissidenten Ka Hsaw Wa gegründeten ERI. Der Löwenanteil der Summe sei auf Konten von zwei Großbanken in Singapur, Overseas Chinese Banking Corporation sowie DBS Group, versteckt. K...

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