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Künast sieht keinen Grund für Erneuerung

Grünen-Nachwuchs fordert Generationswechsel

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Weimar (dpa/ND). Die Grünen-Fraktionschefin im Bundestag, Renate Künast, sieht keinen Grund für eine Erneuerungsdebatte in ihrer Partei. »Wir sind gut beraten, uns nicht inhaltlich zu erneuern. Wir müssen unsere sehr guten und vom Wähler honorierten Inhalte jetzt in Alltagspolitik übersetzen«, wies sie am Samstag auf dem Bundeskongress der Grünen Jugend in Weimar entsprechende Forderungen des Parteinachwuchses zurück. Für den Bundesparteitag am nächsten Wochenende in Rostock erwarte sie keine Diskussionen über eine inhaltliche oder personelle Neuausrichtung der Partei.

Die jungen Grünen hatten einen Generationswechsel und eine Rückbesinnung auf die Wurzeln der Partei gefordert. »Es ist an der Zeit, sich von den Gesichtern der rot-grünen Ära zu verabschieden und junge Leute nach vorne zu bringen, die damals schon kritisch waren«, sagte die politische Geschäftsführerin der Grünen Jugend, Julia Löffler. Auf besonders scharfe Kritik stieß bei der Jugend die Entscheidung für eine schwarz-gelb-grüne Koalition im Saarland. »Es ist komisch, mit zwei Parteien zu koalieren, die auf Bundesebene Politik machen, die alles andere als grün ist«, sagte Löffler.

Künast stellte sich einer rund einstündigen Diskussion mit dem Parteinachwuchs. Zur Entscheidung des Saar-Landesverbandes sagte sie: »Das muss auch ich zur Kenntnis nehmen.« Die Zusammenarbeit müsse danach beurteilt werden, »was sie tatsächlich bringt«. Es gebe Regionen, in denen Schwarz-Grün besser funktioniere als Rot-Grün.

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