Asylbewerber in Bayern leben unter katastrophalen Bedingungen

Bundes-FDP fordert in den Koalitionsverhandlungen die Abschaffung von Flüchtlingslagern

  • Von Leonhard F. Seidl
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Am Wochenende fanden im oberbayerischen Schongau die sogenannten Antilageraktionstage statt. Mit einer Demo wurde gefordert, Flüchtlinge nicht länger in Lagern unterzubringen. Das lehnt die CSU trotz des Drucks der anderen Landtagsfraktionen ab.

Im nasskalten Schneeregen demonstrierten am Wochenende in Schongau rund 120 Menschen für die Abschaffung von Lagern für Asylbewerber. Viele Flüchtlinge leben im weit außerhalb der Stadt gelegenen Schongauer Holzbarackenlager. Das wurde in den neunziger Jahren errichtet, nachdem die Bevölkerung gegen die Unterbringung der Flüchtlinge im Ortskern protestiert hatte.

Schongau wurde vom Netzwerk Lagerland für die Aktionstage ausgewählt, da Medien und Politik bisher vor allem auf Großlager fokussiert waren. Wie das Containerlager in München, wo Kinder aufgrund katastrophaler hygienischer Bedingungen mit toten Ratten gespielt hatten.

Am Freitagabend sprachen öffentlich Aktivisten mit Flüchtlingen über deren Situation. Darunter war auch Adama S. aus dem vom Bürgerkrieg gebeutelten Sierra Leone. Sie lebt mit ihrer dreijährigen Tochter und ihrem Mann in einem z...

Warum endet dieser Text denn jetzt schon? Mittendrin? Ich möchte den Artikel gerne weiterlesen!

Um den ganzen Artikel zu lesen, haben Sie folgende Möglichkeiten:

Haben Sie ein Online- oder Kombi-Abo? Dann loggen Sie sich einfach ein. Wenn nicht, probieren Sie doch mal unser Digital-Mini-Abo:

Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Warum ist der Artikel so kurz?

Der Artikel ist in Wirklichkeit länger: 401 Wörter (2782 Zeichen).

Wenn Sie ein entsprechendes Abo gewählt haben, können Sie sich einloggen und den ganzen Artikel lesen. Und auch alle anderen Artikel seit 1990.

Wir stellen einen großen Teil unseres Angebots im Internet gratis zur Verfügung. Damit das finanzierbar bleibt, ist es wichtig, das viele Leute trotzdem bereit sind, für das Angebot zu bezahlen.

Alle Abo-Angebote

Foto: Zeitung, Smartphone, iPad und eine Tasse Kaffee

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.