Hans Michael Heinig 23.10.2009 / Debatte

Alt, aber nicht veraltet

In diesem Jahr feierte das geltende Religionsverfassungsrecht gleich einen doppelten Geburtstag. Das Grundgesetz wurde sechzig, die darin aufgenommenen Religionsartikel der Weimarer Reichsverfassung wurden sogar neunzig Jahre alt. Ein stolzes Alter. Manche meinen: zu alt. Das deutsche Staatskirchenrecht habe sich überlebt. Schließlich hätten sich die religionssoziologischen Eckdaten deutlich verändert. Mit der wachsenden religiös-weltanschaulichen Vielfalt gingen auch schärfere gesellschaftliche Konflikte einher. Um diesen zu begegnen, müsse Religion strikt als Privatsache behandelt werden.

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