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In der NATO macht sich zunehmend Afghanistan-Müdigkeit breit angesichts der desaströsen Lage am Hindukusch. Doch feilscht man wie Ende vergangener Woche beim Herbsttreffen der Verteidigungsminister in Bratislava munter weiter um die Aufstockung der Allianz-Truppen. Der Oberkommandierende, US-General Stanley McChrystal, fordert bis zu 40 000 zusätzliche Soldaten, obwohl auch in den Vereinigten Staaten längst jeder zweite Bürger gegen die Entsendung ist. In London und in Warschau gingen am Wochenende Tausende auf die Straße, um gegen den Kriegseinsatz zu protestieren und den Rückzuck ihrer Truppen zu fordern. Erstmals wurde der Demonstrationszug in der britischen Hauptstadt von einem aktiven Soldaten angeführt. In beiden Ländern verlangt inzwischen eine Mehrheit der Bevölkerung das sofortige Ende des Einsatzes. Und in Deutschland? Da befürworten zwar 55 Prozent einen Rückzug der deutschen Soldaten, aber es waren auch schon mal deutlich mehr. Für weit über die Hälfte der Befragten spielte der Krieg am Hindukusch bei der Bundestagswahl nur eine Nebenrolle. Kein Wunder, dass die Tigerenten-Koalition in Berlin keinen Grund zum radikalen Kurswechsel sieht. Und dringender Anlass für die friedensbewegte Fraktion im Lande, den öffentlichen Druck auf diese Regierung zu erhöhen. Von den Grünen darf sie dabei allerdings kaum Unterstützung erwarten, wie deren Parteitag am Wochenende zeigte.

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