Widerstand in der Hartriegelstraße

Bürger machen Front gegen den Zuzug einer Obdachloseneinrichtung

  • Von Kai Walter
  • Lesedauer: ca. 4.0 Min.
Die 71-jährige Marlies S. sitzt in ihrem Zimmer im Haus Hebron.

Rechtlich ist die Sache klar. Aber der Fall der Obdachloseneinrichtung »Haus Hebron« berührt die Schnittstellen zwischen Staat, Wirtschaft und sozialer Verantwortung. Aufgrund von Begehrlichkeiten in der Stadt für Wissenschaft, Wirtschaft und Medien in Adlershof (WISTA) wurde dem Betreiber mitgeteilt, dass die Senatsverwaltung das Grundstück verkaufen möchte und den Mietvertrag nicht verlängert. Mittlerweile hat die Solarfirma Solon das Grundstück umgebaut, und wartet offenbar nur darauf, auch den Rest des Eckgrundstückes an der Köpenicker Straße in Beschlag nehmen zu können. Für Stefan Ebel, den Betreiber von »Haus Hebron«, schien alles klar, als er mit Hilfe des Stadtbezirks und der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung einen neuen Standort in der Hartriegelstraße in Oberspree gefunden hatte, das Grundstück gekauft und die Baugenehmigung erteilt war. Dem Umzug stellen sich jedoch die zukünftigen Nachbarn entgegen.

Obdachlose und ihre...

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