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Halloween lässt die Kassen klingeln

Umsatz der Spielwarenbranche beflügelt

Nürnberg (dpa/ND). Das Geister- und Gruselfest Halloween entwickelt sich immer mehr zu einem lukrativen Zusatzgeschäft der deutschen Spielwarenbranche. Der Umsatz mit Halloween-Produkten war im vergangenen Jahr im Vergleich zu 2007 um rund 40 Prozent auf 28 Millionen Euro gestiegen, berichtete die Fachgruppe Karneval des Deutschen Verbandes der Spielwarenindustrie (DVSI) am Montag in Nürnberg. Da manche Halloween-Kostüme und Accessoires auch in der darauffolgenden Karnevalssaison getragen würden, drücke das Halloween-Geschäft allerdings einen Teil des Karnevalsumsatzes, sagte Verbandssprecher Dieter Tschorn. Zahlen für dieses Jahr lägen noch nicht vor. Halloween wird am 31. Oktober gefeiert, am Vorabend vor Allerheiligen.

Im vergangenen Jahr seien im Vorfeld des Gruselfestes 192 000 Erwachsenenkostüme (plus 700) und 128 000 Kinderkostüme (plus 13 000) in Spielwarengeschäften über den Ladentisch gegangen. Einen kräftigen Zuwachs verzeichnete die Branche auch bei Perücken: Waren 2007 noch 80 700 Stück verkauft worden, so seien es im Vorjahr 138 000 gewesen, berichtete der Verbandssprecher. Leicht gesunken ist hingegen die Nachfrage nach Schminksets.

Die Tradition, schauerlich grinsende Kürbisköpfe aufzustellen, hat ihren Ursprung in einem Fest der Kelten, dem Samhain (»Ende des Sommers«). Samhain galt auch in der irischen Mythologie als Nacht der Begegnung zwischen Lebenden und Toten. Einwanderer aus Irland brachten Ende des 19. Jahrhunderts den Brauch in ihre neue Heimat USA mit.

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