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Schweinegrippe-Impfung gestartet

Internisten-Verband appelliert an Verantwortungsgefühl der Mediziner

In ganz Deutschland ist am Montag die Impfaktion gegen die Schweinegrippe angelaufen. Während in einigen Bundesländern zunächst nur Gesundheitsämter impfen, beteiligen sich andernorts auch schon niedergelassene Ärzte.

Düsseldorf (dpa/ND). Seit Montagmorgen sollen sich zunächst vor allem Beschäftigte im Gesundheitswesen, Polizisten und Feuerwehrleute gegen Schweinegrippe impfen lassen. Je nach Bundesland können aber auch schon andere Menschen an die Reihe kommen. So seien unter den zehn Geimpften im Düsseldorfer Gesundheitsamt auch ganz normale Bürger gewesen, sagte ein Stadtsprecher. Auch in Schleswig-Holstein kann sich generell jeder impfen lassen. Diese Woche stehen allerdings nur etwa 52 000 Dosen des Impfstoffs Pandemrix zur Verfügung, daher sollen Risikogruppen wie medizinisches Personal oder chronisch Kranke Vorrang haben. In Berlin sollte in der Charité und den Gesundheitsämtern ebenfalls sogenanntes Schlüsselpersonal wie Ärzte, Krankenschwestern und Sicherheitskräfte geimpft werden. 130 000 Berliner zählen zum Schlüsselpersonal – das sind rund vier Prozent der Bevölkerung.

Nach ihnen werden chronisch Kranke und Schwangere geimpft, dann alle anderen. Auch in Hamburg sind zunächst Polizisten, Feuerwehrleute und Klinikmitarbeiter zur Impfung aufgerufen. Kommende Woche kann sich die breite Bevölkerung impfen lassen.

Der Berufsverband Deutscher Internisten (BDI) rief zur Impfung auf. »Die neue Grippe verläuft bisher relativ harmlos, doch kann eine zweite Welle potenziell anders ausfallen«, mahnte der Verband am Montag. Mit Blick auf die nun beginnenden Impfungen bei medizinischem Personal schreibt er: »Menschen in medizinischen Berufen haben eine besondere Verantwortung gegenüber den Patienten.« Sie seien mindestens 24 Stunden vor einer Influenza-Erkrankung bereits infektiös und könnten Patienten anstecken.

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