Anne Britt Arps 29.10.2009 / Berlin / Brandenburg

Die grundlegenden Dinge lernen

Berliner Drogennotdienst hilft seit 25 Jahren Menschen mit Suchtproblemen

Klienten des Drogennotdienstes beim Laubräumen

Marcel W. ist 37 Jahre. Mit einer Harke entfernt er Laub vor dem Eingangsbereich eines gelben Containerbaus in der Fasanenstr. 91. Hier ist in einem ehemaligen Asylbewerberheim die Werkstatt untergebracht, ein Arbeitsprojekt für Drogen- und Alkoholabhängige, das vom Berliner Drogennotdienst betrieben wird.

Seit gut eineinhalb Jahren kommt Marcel täglich hierher, die Arbeit an der frischen Luft gefällt ihm. Unter Anleitung einer Gärtnerin säubert er zusammen mit gut 20 Männern und Frauen Spielplätze und Parkanlagen in der Umgebung – für 1,50 Euro die Stunde, finanziert durch das Jobcenter. Wie die meisten »Klienten« der Werkstatt nimmt Marcel an einem Methadonprogramm teil. Zum ersten Mal mit Drogen in Berührung gekommen ist er mit 17, während der Lehrzeit. »Am Anfang war es Neugier«, erinnert sich Marcel. Hin und wieder nahm er an Wochenenden mit Freunden Kokain, LSD oder Amphetamine. Doch die Abstände wurden immer kürzer. »Irgend...

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