Katharina Zeiher 02.11.2009 / Berlin / Brandenburg

Papierflieger über Tempelhof

Vor einem Jahr schloss der Innenstadtflughafen / Demonstration fordert freien Zugang

Ausgerechnet an Halloween. Dem Tag also, an dem verkleidete Kinder von Haus zu Haus gehen und von den Erwachsenen unter Androhung von Streichen Süßigkeiten fordern, jährte sich zum ersten Mal die Schließung des Flughafens Tempelhof. Dies nahmen Initiativen zum Anlass, um am Samstagabend unter dem Motto »Süßes, sonst gibt's Saures« zur Demonstration gegen die Stadtentwicklungspolitik des Senats aufzurufen und die Freigabe des Flughafengeländes einzufordern.

Kostümiert war allerdings kaum jemand der weitgehend schwarzgekleideten Demonstranten, die in der Dunkelheit vom Neuköllner Hermannplatz Richtung Flughafen zogen. Entgegen der Planung brachen die Veranstalter den Aufzug aber wegen Polizeiübergriffen vorzeitig ab und führten ihn zum Ausgangsort zurück: Am Ex-Flughafen war es zu Konfrontationen gekommen, als Demonstranten Papierflieger warfen und am Zaun rüttelten. Indes weit mehr als die 150 von der Polizei erwarteten Teilnehmer macht...

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