Werbung

Ramsauer fordert Aufbau West

»Viele Autobahnen fast im Nachkriegszustand«

Bei uns droht die ABOkalypse!

Wir brauchen zahlende Digitalleser/innen.

Unterstütze uns und überlasse die Informationsflanke nicht den Rechten!

Mach mit! Dein freiwilliger, regelmäßiger Beitrag:

Was soll das sein

Wir setzen ab sofort noch stärker auf die Einsicht der Leser*innen, dass linker Journalismus auch im Internet nicht gratis zu haben ist – mit unserer »sanften« nd-Zahlschranke.

Wir blenden einen Banner über jedem Artikel ein, verbunden mit der Aufforderung sich doch an der Finanzierung und Sicherstellung von unabhängigem linkem Journalismus zu beteiligen. Ein geeigneter Weg besonders für nd-Online-User, die kein Abo abschließen möchten, die Existenz des »nd« aber unterstützen wollen.

Sie können den zu zahlenden Betrag und die Laufzeit frei wählen - damit sichern Sie auch weiterhin linken Journalismus.

Aber: Für die Nutzung von ndPlus und E-Paper benötigen Sie ein reguläres Digitalabo.

Düsseldorf (AFP/ND). Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer (CSU) will künftig verstärkt in die Infrastruktur in den westdeutschen Bundesländern investieren. »In den letzten 20 Jahren ist ein sehr starker Fokus auf Projekte in den neuen Ländern gelegt worden«, sagte er der »Wirtschaftswoche«. In den alten Bundesländern sei hingegen viel zurückgeblieben. »Und deshalb sollten wir jetzt ein Aufholprogramm West starten«, kündigte Ramsauer an. »Viele Autobahnen in Westdeutschland befinden sich fast noch im Nachkriegszustand. Der Westen muss jetzt manches nachholen.« Ramsauer kündigte an, den Verkehr auf der Schiene fördern und die Bahnverbindungen ausbauen zu wollen. Um Investitionen ins Schienennetz durchsetzen zu können, müssten Bürger und Anwohner stärker einbezogen werden, sagte der Minister. Bei Widerstand gegen Neu- und Ausbaupläne sei es notwendig, als Minister rauszugehen und vor Ort mit den Betroffenen zu sprechen.

Der Chef des Instituts für Wirtschaftsforschung Halle, Ulrich Blum, hat sich unterdessen erneut gegen eine Verlängerung des Solidarpakts über 2020 hinaus ausgesprochen. Die ostdeutschen Länder seien in zehn Jahren wirtschaftlich so stark, dass sie nicht mehr auf Gelder aus dem Solidarpakt angewiesen seien, sagte Blum der »Wirtschaftswoche«. Er rechnet damit, dass die Wirtschaftskraft 2019 rund 85 bis 90 Prozent des Westniveaus erreicht. »Dann können alle Sonderförderungen gestoppt und die Ostländer in den normalen Länderfinanzausgleich einbezogen werden.«

ndPlus

Ein kleiner aber feiner Teil unseres Angebots steht nur Abonnenten in voller Länge zur Verfügung. Mit Ihrem Abo haben Sie Vollzugriff auf sämtliche Artikel seit 1990 und helfen mit, das Online-Angebot des nd mit so vielen frei verfügbaren Artikeln wie möglich finanziell zu sichern.

Testzugang sichern!

9 Ausgaben für nur 9 €

Jetzt nd.DieWoche testen!

9 Samstage die Wochenendzeitung bequem frei Haus.

Hier bestellen