Der atomare Knüppel des Kremls

Russlands erneuerte Militärdoktrin soll Ersteinsatz nicht ausschließen

Russlands Präsident Dmitri Medwedjew erntet auf der Weltbühne Anerkennung für die Unterstützung einer kernwaffenfreien Welt. Zu Hause aber basteln die Militärs an einer Doktrin, die den Atomwaffenschlag praktisch in jeder militärischen Auseinandersetzung für möglich hält.

Der Politologe Sergej Karaganow, Chef des Rates für Außen- und Verteidigungspolitik, hält es für »nicht zweckmäßig«, in dem neuen Vertrag über die strategischen Offensivwaffen (START) die Zahl der nuklearen Gefechtsköpfe auf einige hundert zu reduzieren. Noch immer seien die Kernwaffen »die Basis des politischen und zum Teil auch des wirtschaftlichen Einflusses« Russlands. Bei einem weiteren Abbau reduziere man nach Meinung des Militärexperten Leonid Iwaschow auch die Fähigkeit zur nuklearen Abschreckung. Vor diesem Hintergrund seien die vorläufigen Vereinbarungen ein »potenziell gefährlicher Kompromiss«.

Zugleich arbeiten die Militärs an einem Konzept, das den Atomwaffenschlag praktisch in jeder militärischen Auseinandersetzung möglich macht. Der Sekretär des Nationalen Sicherheitsrates, Nikolai Patruschew, kündigte an, sein Land werde in einer für das kommenden Jahr geplanten Nationalen Militärdoktrin die Bedingungen für den Einsatz v...

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