Fast unbemerkt blüht der Osten

Wirtschaftsinstitut: Aufschwung läuft gut, Solidaritätszuschlag kann abgeschafft werden

  • Von Grit Gernhardt
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Der Aufschwung Ost läuft viel besser als es aussieht, die Vorstellung von den »abgehängten« Neuen Bundesländern ist demnach nicht mehr als eine psychologische Fehleinschätzung aufgrund zu hoher Erwartungen. Diesen Schluss lässt zumindest die Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW) zu, die am Dienstag kurz vor dem 20. Jahrestag des Mauerfalls in Berlin vorgestellt wurde.

Kaum ein Versprechen ist den Neubundesbürgern 1990 wohl ähnlich tief in Erinnerung geblieben wie das Kohl'sche Bild der schon bald blühenden Ostlandschaften. Viele hatten sich im Wende- und Westgeldtaumel daran festgeklammert, dass man Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen, Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg bald nur noch mit dem Wort Wirtschaftsaufschwung in Verbindung bringen würde. Die Euphorie wich jedoch bald der Ernüchterung.

Zu Unrecht, wie Michael Hüther, Direktor des arbeitgebernahen Instituts, bei der Vorstellung der Studie mehrfach betonte. Schließlich sei die Wirtschaftsleistung je Einwohner im Osten Deutschlands von knapp einem Drittel (1991) auf heute fast 70 Prozent jener in Westdeutschland gestiegen. Er plädierte deshalb dafür, die Erfolge der Angleichung herauszustellen, statt »gefühltem« Pessimismus nachzuhängen.

Die stellvertretende Vorsitzende der Linksfraktion im Bundestag, Gesine Lötzsch, hält das »Jammern« dageg...

Warum endet dieser Text denn jetzt schon? Mittendrin? Ich möchte den Artikel gerne weiterlesen!

Um den ganzen Artikel zu lesen, haben Sie folgende Möglichkeiten:


Haben Sie bereits ein Online- oder Kombi-Abo? Dann loggen Sie sich einfach ein. Wenn nicht, probieren Sie doch mal unser Digital-Mini-Abo:

Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Warum ist der Artikel so kurz?

Der Artikel ist in Wirklichkeit länger: 455 Wörter (3179 Zeichen).

Wenn Sie ein entsprechendes Abo gewählt haben, können Sie sich einloggen und den ganzen Artikel lesen. Und auch alle anderen Artikel seit 1990.

Wir stellen einen großen Teil unseres Angebots im Internet gratis zur Verfügung. Damit das finanzierbar bleibt, ist es wichtig, das viele Leute trotzdem bereit sind, für das Angebot zu bezahlen.

Alle Abo-Angebote

Foto: Zeitung, Smartphone, iPad und eine Tasse Kaffee

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.