Morales sieht sich gestärkt

Teile der bolivianischen Opposition laufen zur Regierung über

  • Von Benjamin Beutler
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Boliviens rechte Tiefland-Opposition hat einen Strategiewechsel vollzogen. Kurz vor den allgemeinen Wahlen am 6. Dezember haben Hardliner aus dem östlichen Departamento Santa Cruz de la Sierra dem Konfrontationskurs mit der regierenden Bewegung zum Sozialismus (MAS) abgeschworen.

Es sind ganz neue und gänzlich ungewohnte Töne: Man wolle die Blockadepolitik beenden uns sich konstruktiv am »Prozess des Wandels« beteiligen, wie ihn Präsident Evo Morales proklamiert hat, hieß es zuletzt aus der mächtigen Kammer für Industrie, Handel und Tourismus Santa Cruz (CAINCO). Seit Morales' Wahlsieg 2005 war das Unternehmerbündnis zusammen mit dem Bürgerkomitee Pro Santa Cruz und der örtlichen Präfektur Triebkraft des regionalen Unabhängigkeitsstrebens. Deren Schlägertruppe Jugendunion Santa Cruz (UJC) droht nun die Auflösung. Die UJC hatte beim gescheiterten Putschversuch im September 2008 MAS-Anhänger und Indigene durch die Straßen der Stadt gejagt und staatliche Institutionen gebrandschatzt. Man sei »getäuscht« und als »Sicherheitsfirma« für »die Interessen einiger Weniger« missbraucht worden, erklärte UJC-Chef Ariel...

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