Entsetzen nicht nur in Rostock

Der 2:0-Sieg des FC St. Pauli beim FC Hansa sorgte für eine Menge Ärger

  • Von Mark Wolter, Rostock
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Nicht jeder Sieg ist Anlass zur Freude. Trotz eines 2:0-Erfolges seiner Zweitligafußballer trat Holger Stanislawski, Trainer des FC St. Pauli am Montagabend verärgert vor die Mikrofone. Schon die spielerische Leistung seiner Mannschaft hatte ihn entsetzt, ebenso die Ausschreitungen der mitgereisten Hamburger Anhänger, und obendrein musste er auch noch eine grobe Unsportlichkeit seines Spielers Deniz Naki mitansehen.

»Mir bleibt nur, mich bei Hansa Rostock zu entschuldigen«, sagte Stanislawski nach dem Nordduell, das schon vorher als Risikospiel eingestuft worden war. »So ein Verhalten gehört sich für keine Fangruppe.« Nach dem 1:0 durch einen direkten Freistoß von Matthias Lehmann (76. Minute) hatten Pauli-Fans Feuerwerkskörper und Böller über die leere Pufferzone hinweg in die Rostocker Ränge geworfen. Schiedsrichter Torsten Kinhöfer musste die Partie für einige Minuten unterbrechen, die Gästespieler versuchten in der Kurve die Fans z...


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