Johannes Zang 07.11.2009 / Ausland

»Der Messias kommt erst, wenn die Araber weg sind«

Während die Welt das Westjordanland im Blick hat, nimmt jüdische Siedlungsaktivität in Ost-Jerusalem immer mehr zu

Silwan im besetzten Ost-Jerusalem: Mit König David haben die Schwierigkeiten begonnen – das steht fest. Was jedoch am 11. September 2009 tatsächlich in Silwans Viertel Wadi Hilweh vor sich ging, ist wohl nicht mehr genau zu rekonstruieren. Doch der Palästinenser Ahmed al-Qarain wird sein Leben lang an den Folgen zu leiden haben.

Nach eigener Auskunft hat Ahmed al-Qarain beobachtet, wie vor dem Haus ein bewaffneter jüdischer Siedler seinen Sohn Ali bedrohte. Als er diesem zu Hilfe eilte, schoss ihm der Siedler mit einer M16 in den rechten Oberschenkel und ins linke Knie; dann feuerte der in Zivil gekleidete Israeli, der zur Zeit seinen Wehrdienst leistet, auch noch auf den 13-jährigen Amir Salman al-Frukh. Ahmed wurde in einem Privatwagen abtransportiert und erreichte erst spät, da von mehreren Polizeistreifen aufgehalten, das Krankenhaus. Das alles geschah in unmittelbarer Nähe des Besucherzentrums der »König-David-Siedlung«.

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