Anke Stefan, Athen 10.11.2009 / Ausland

Manövriermasse Migranten

Einwanderungskonferenz der UN in Athen

In Athen beschäftigte sich vergangene Woche eine Konferenz der Vereinten Nationen mit den wirtschaftlichen Folgen von Migration und Einwanderung. Griechische Verbände und Migrantenorganisationen kritisierten, die Regierungen sollten sich stärker der Frage des Umgangs mit Migranten widmen als der Frage eines wirtschaftlich Gelingens der Integration.

Es gehört ein gerüttelt Maß an Dreistigkeit dazu, wenn das »Globale Forum zu Migration und Entwicklung« (GFMD) sich in seiner Presseankündigung als Ziel setzt, daran zu arbeiten, dass »Menschen aus freier Wahl und nicht aus Notwendigkeit« ihre Heimat verlassen. Immerhin saß mit Teilnehmern aus 140 Ländern sowie von mehr als 40 internationalen Organisationen in der vergangenen Woche in Athen eine ganze Reihe Vertreter jener Staaten am Tisch, die mit »Kriegen gegen den Terror«, mit Waffenlieferungen an kriegführende Staaten und Gruppen und mit ihrer Politik dafür sorgen, dass dieses Ziel derzeit nicht realisiert werden kann.

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