Gunnar Decker 11.11.2009 /

Aus der TV-Vorabendserie

Deutsches Theater Berlin: »Das goldene Vließ«

Was ich immer schon vermutet habe: Mütter sind potenzielle Terroristinnen, und Hausfrauen stehen immer kurz vorm Amoklauf. Bei Medea ist der Ausgang bekannt und Nina Hoss hat dem intimen Drama dieser Frau – es ist noch nicht lange her – hier am Deutschen Theater ein Gesicht gegeben, das sich einbrennt. Was kann nun selbiges Theater geritten haben, noch eine Medea – als Ausweis der neuen Ära des Intendanten Ulrich Khuon – auf die Bühne zu bringen? Fataler Übermut oder reine Gedankenlosigkeit? Zwar nimmt man die Fassung von Franz Grillparzer »Das goldene Vließ«, aber der Mythos, der erzählt wird, ist immer noch der der gedemütigten Frau, die aus Hass auf ihren Mann Jason ihre beiden Kinder um...

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