Kritik an der Klappe

Anonyme Abgabestellen für Babys sind umstritten. Der Ethikrat will nun Position beziehen

  • Von Ulrike Baureithel, epd
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Etwa 80 bis 90 Babyklappen gibt es derzeit in Deutschland. Doch selbst Betreiber solcher Einrichtungen räumen inzwischen ein, dass Kindstötungen durch Babyklappen nicht verhindert werden können.

Frankfurt a.M. Babyklappen sollen verhindern, dass verzweifelte Mütter ihre Kinder aussetzen oder gar töten. Dieser Wunsch hat sich aus Sicht von Experten nicht erfüllt. Doch über die Einrichtungen wird weiter gestritten. Auch der Deutsche Ethikrat ringt um eine Position. Eine zuletzt verschobene Stellungnahme soll nun Ende des Monats veröffentlicht werden.

Der jüngste, aufsehenerregende Fall stammt aus Leipzig. Dort wurde Mitte September um vier Uhr morgens ein kleines Mädchen in einer Babyklappe abgelegt. In Einrichtungen wie diesen sollen verzweifelte Frauen anonym ihr Kind abgeben, wenn sie es, aus welchen Gründen auch immer, nicht annehmen können. 1999 wurde die erste anonyme Übergabestelle im Rahmen des »Moses«-Projektes in Bayern eingerichtet. Die erste Babyklappe startete ein Jahr später in Hamburg. Mittlerweile gibt es bundesweit 80 bis 90, genaue Zahlen sind nicht bekannt.

Schwangerschaft verdrängt

Selbst Betreiber solcher Ei...

Warum endet dieser Text denn jetzt schon? Mittendrin? Ich möchte den Artikel gerne weiterlesen!

Um den ganzen Artikel zu lesen, haben Sie folgende Möglichkeiten:


Haben Sie bereits ein Online- oder Kombi-Abo? Dann loggen Sie sich einfach ein. Wenn nicht, probieren Sie doch mal unser Digital-Mini-Abo:

Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Warum ist der Artikel so kurz?

Der Artikel ist in Wirklichkeit länger: 515 Wörter (3437 Zeichen).

Wenn Sie ein entsprechendes Abo gewählt haben, können Sie sich einloggen und den ganzen Artikel lesen. Und auch alle anderen Artikel seit 1990.

Wir stellen einen großen Teil unseres Angebots im Internet gratis zur Verfügung. Damit das finanzierbar bleibt, ist es wichtig, das viele Leute trotzdem bereit sind, für das Angebot zu bezahlen.

Alle Abo-Angebote

Foto: Zeitung, Smartphone, iPad und eine Tasse Kaffee

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.