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Die besten europäischen Handballklubs stellen sich mal wieder gegen den Weltverband und seinen umstrittenen Präsidenten Hassan Mustafa. Der soll ohne Terminabsprache oder Versicherungszusage an die Vereine deren Spieler in eine Weltauswahl nominiert haben, die am 2. Dezember zum 60-jährigen Bestehen des kroatischen Verbandes in Zagreb spielen soll.

Den Klubs aus Deutschland, Frankreich, Spanien und der Schweiz geht es jedoch kaum um das Wohl der Spieler oder des Sports. Wäre es so, würden sie nicht gleich beleidigt boykottieren oder androhen, ihre Stars auch nicht mehr zu Weltmeisterschaften zu schicken. Mit der Group Club Handball (GCH) ist hier eine Vereinigung am Werk, wie sie mit der G 14 im Fußball stets befürchtet wurde: Wenige finanzstarke Vereine versuchen, den Sport zu ihrem Vorteil zu kontrollieren. Grundsätzlich steht das aber den gewählten Verbandsoberen zu.

Hassan Mustafa pflegt sicher einen diktatorischen Führungsstil. Trotzdem sollte er nicht für alles als Buhmann herhalten müssen, schon gar nicht für die Ziele eines Konglomerats reicher Privatklubs, deren Ziel ebenso grundsätzlich die Vermehrung ihres Kapitals ist.

Oliver Händler

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