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Rasanter Anstieg bei Limousinen-Klau

Polizei vermutet Täter aus Osteuropa hinter Diebstählen / Auch Mittelklassewagen stärker betroffen

  • Von Andreas Rabenstein, dpa
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Genau 102 Kilometer sind es vom Brandenburger Tor in Berlins Mitte bis zur deutschen Grenze. Wenn der Verkehr flüssig läuft, ist ein schnelles Auto in einer Stunde an der Oder. An der Grenze zu Polen stauten sich dort bis vor zwei Jahren wegen der Kontrollen Lastwagen in langen Schlangen. Heute bremst der Autofahrer kurz ab, fährt am leeren Grenzerhäuschen vorbei – dann ist die Grenze passiert. Diesen Weg nehmen inzwischen immer mehr gestohlene Autos aus Berlin. Die Hauptstadt ist nach Einschätzung von Polizei und Versicherungen derzeit die erste Adresse für Autodiebe aus Osteuropa.

Jahrelang sank die Zahl der Autodiebstähle in ganz Deutschland wegen modernster technischer Sicherheitssysteme. Seit diesem Jahr registriert die Berliner Polizei allerdings einen rapiden Anstieg der Diebstähle. 5000 Autos – 40 Prozent mehr als vor einem Jahr – wurden von Januar bis September gestohlen. Das Diebstahlrisiko ist nach Versiche...


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