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  • Politik
  • Asientour von US-Präsident Barack Obama

Zwei Riesen, die einander brauchen

Trotz aller Streitpunkte suchen China und die USA die Zusammenarbeit

  • Von Anna Guhl
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Allein drei Tage seiner ersten Asien-Reise plant Präsident Obama für China ein. Schon das zeigt die Bedeutung Pekings für die US-amerikanische Außenpolitik.

So viel Zeit sich Obama auch für seinen Besuch in China nimmt, ob sie für die geplante umfangreiche Agenda ausreicht, bleibt abzuwarten. Dabei ist Obama sehr gewillt, die Großmacht China fest in seine neue Asien-Strategie einzubinden. In einem Interview vor der Reise sprach er von einem »vitalen Partner und Wettbewerber«, an dem kein Weg vorbei führe, wenn es in diesen Tagen um die Lösung von weltwirtschaftlichen oder weltpolitischen Fragen geht. Das fernöstliche Land hat gerade in den letzten Jahren an Macht und Ansehen in Asien gewonnen und konnte sich nicht zuletzt dank seiner zunehmenden Wirtschaftsstärke zugleich politisch profilieren. China steht für viele seiner Nachbarn auch in dieser Wirtschaftskrise als verlässliche Wachstumskraft.

Peking fördert Wirtschaftskooperationen, ohne auf politischen Vorbedingungen zu bestehen. 166 Freihandelsabkommen sind in der Region bereits abgeschlossen, 62 weitere werden derzeit verhandelt. Die...


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