Martin Ling 13.11.2009 / Ausland

Armes, reiches Afrika

Rohstoffinteressen und Sicherheitsfragen stehen in Berlin und der EU oben auf der Prioritätenliste

Der afrikanische Kontinent ist in den vergangenen zehn Jahren wieder verstärkt in den Fokus der deutschen und der EU-Politik geraten. Das liegt zum einen am globalen Wettlauf um die Rohstoffe, zum anderen an so genannten Sicherheitsinteressen wie dem Kampf gegen den Terror und die Migration.

Trotz immenser Rohstoffaufkommen ist Armut Afrikas Gegenwart: Der afrikanische Kontinent beherbergt 89 Prozent der Weltreserven an Platin, 60 Prozent der Diamanten sowie bedeutende Anteile bei Gold, Kobalt, Mangan, Chrom, Bauxit, Nickel, Kupfer, Kohle und Uran. Und 2010 soll nach Prognosen jedes fünfte Barrel (159 Liter) Erdöl auf dem Weltmarkt aus der Region des Golfs von Guinea kommen. Der Ressourcenreichtum kommt der Bevölkerung jedoch nur in Ausnahmefällen wie in Botswana zu Gute. Insgesamt leben 300 Millionen der gut 900 Millionen Afrikaner statistisch von weniger als einem US-Dollar pro Tag. Daran haben auch die relativ hohen Wachstumsraten in den letzten Jahren vor dem Beginn der Finanzkrise nichts geändert.

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