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Bei der Einbahnstraße soll es nicht bleiben

Südpartner äußerten sich in Leipzig zum entwicklungspolitischen Freiwilligendienst »weltwärts«

  • Von Nicole Milkereit
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Knapp zwei Jahre nach dem Start des vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) initiierten Freiwilligendienstes weltwärts – und genau zwanzig Jahre nach der friedlichen Revolution in Deutschland – trafen sich in Leipzig elf internationale Projektpartner von vier Kontinenten mit ostdeutschen Entsendeorganisationen.

Diskussion in Leipzig: Wohin geht der Weg von »weltwärts«?

Mauern einreißen zwischen Nord und Süd, hält der Togolese Etienne Dablé für wünschenswert: »Vor zwanzig Jahren fiel hier in Deutschland die Mauer. Das hat vielen Menschen positive Möglichkeiten gebracht, und solche sollten auch den jungen Leuten aus Togo und aller Welt ermöglicht werden«, forderte Dablé am Freitagabend in Leipzig im Gespräch mit Laura Fuesers vom für den Freiwilligendienst »weltwärts« zuständigen Referat des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ). Dablé möchte, dass nicht nur deutschen Jugendlichen im Rahmen von weltwärts der interkulturelle Austausch, das Lernen in Projekten und Kennenlernen einer anderen Kultur vorbehalten bleibt. Vielmehr soll auch jungen Menschen aus dem Süden, im Rahmen eines sogenannten Reverse-Programms, die Möglichkeit des Austausches und Lernens in Deutschland gegeben werden. »So können die Jugendlichen nach ihrer Rückkehr mit den gewonnenen Erfahrungen auc...


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