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Betrug bestraft

  • Von Oliver Händler
  • Lesedauer: 1 Min.

Österreich hat einen mutigen Schritt im Kampf gegen Doping unternommen und das unerlaubte Nachhelfen mit leistungssteigernden Mitteln als schweren Betrug im Strafgesetz festgeschrieben. Dopern drohen damit bis zu drei Jahre Gefängnis.

Zu hart? Darf nicht jeder selbst entscheiden, was er in seinen Körper spritzt? Doch, aber darum geht es nicht. Man denke nur an diejenigen, die einen Titel, eine Medaille oder einen Rekord nachweislich an Doper verloren haben. Häufig werden zwar Plaketten zurückgegeben, nicht aber die Prämien. Und schon gar nicht die höheren Antrittsgelder, die dem neuen Olympiasieger, Tour-de-France-Gewinner oder Weltrekordler im Anschluss gezahlt wurden. Wer heimlich Verbotenes tut und damit anderen schadet, der betrügt!

Trotzdem wollen DOSB und Bundesregierung Doper nicht hinter Gitter bringen. Die Hintermänner seien die Bösen. Dabei hat Jan Ullrich vermutlich mehr verdient als sein Arzt Eufemiano Fuentes. Doch sein Fall reichte hierzulande nicht für ein Umdenken aus. Unseren Nachbarn waren Radprofi Bernhard Kohl und ein paar Langläufer genug.

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