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Dauerholz aus der Panzerhalle

In einer alten Mecklenburger Kaserne wird aus Kiefern und Wachs ein Tropenbaum-Ersatz produziert

  • Von Grit Büttner, dpa
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Mit Paraffin getränkt, können einheimische Hölzer genauso hart wie Teak werden. In Mecklenburg stellt eine kleine Firma bereits 10 000 Kubikmeter Dauerholz pro Jahr her.

Dabel/Schwerin. Da beißt der Holzwurm sich die Zähne aus: Wie ein Schutzpanzer konserviert Kerzenwachs heimische Kiefer und Fichte und lässt Schädlingen keine Chance. In einer früheren Bundeswehrkaserne im mecklenburgischen Dabel (Landkreis Parchim) wird Holz nach einem patentierten Verfahren bis tief in den Kern hinein mit Wachs getränkt, so dass es genau wie Tropenholz dauerhaft gegen Pilze, Parasiten und Feuchtigkeit gewappnet ist. Nach zehn Jahren Entwicklungs- und Aufbauzeit als »Garagenfirma« hat die Dauerholz AG auf dem 2006 leergezogenen Gelände eines Panzerbataillons jetzt die Produktion aufgenommen.

Das umweltneutrale Wachs, auch Paraffin genannt, fließt bei der streng geheim gehaltenen Methode in jede einzelne Holzzelle und ersetzt bis ins Innere von Brettern und Stämmen hinein alles Wasser, wie Dauerholz-Vorstand Olaf W...


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