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Punker, Golfer und Angler

Gärtner zeigen, dass sie nicht nur Efeu auf die Gräber pflanzen können

  • Von Andreas Heinz
  • Lesedauer: ca. 3.5 Min.
Norbert Lawrenz gestaltet ein Grab auf dem Friedhof in Steglitz mit floraler Kunst. Solche Erbbegräbnisse werden immer öfter für Ruhegemeinschaften genutzt. Die Grabpflege für 20 Jahre kostet inklusive Bepflanzung 895 Euro.
Schon der österreichische Liedermacher Wolfgang Ambros textete: »Es lebe der Zentralfriedhof ...« Diese Worte haben in abgewandelter Form heute noch Gültigkeit. Die Friedhofsgärtner gruben die Textzeile aus dem Jahr 1975 für ihre Imagekampagne aus und überschrieben sie »Es lebe der Friedhof – Friedhofsgärtner können mehr!« Die im Bund deutscher Friedhofsgärtner (BdF) organisierten Pflanzerinnen und Pflanzer wollen damit zeigen, dass ihr Beruf sehr viel mit Kreativität zu tun hat.
»Viele Menschen meinen ja, dass ein Friedhofsgärtner nur Unkraut zupft, Bodendecker wie Wein oder Efeu in die Erde steckt«, meint Markus Mogendorf, Geschäftsführer der Friedhof Treuhand Berlin (FTB). Diesem in der Allgemeinheit gängigen Bild wolle man entgegenwirken. Dazu wurden außergewöhnliche Plakate entwickelt.
Da schaut von einem Foto eine Punkerin mit buntem Irokesenschnitt. Daneben eine Abbildung ihres Grabes, in den Farben ihrer Haare hellgrün un...

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