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Kampf dem neoliberalen Lügennetz

Attac-Aktivist Michel Husson stellt die Systemfrage und fordert radikales Umdenken

  • Von Alexander Amberger
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Mindestlohn und Druck von unten – das sind nur zwei Vorschläge aus Michel Hussons neuem Buch, die helfen sollen, den Kapitalismus endgültig zu überwinden.

Bücher über die Krise haben in der Krise Konjunktur. Nicht nur der originäre Marx erlebt dabei eine Renaissance, sondern die marxistische Theorie als Ganzes gewinnt wieder an Bedeutung. Eines dieser aktuellen Bücher heißt »Kapitalismus pur« und stammt vom französischen Attac-Aktivisten Michel Husson. Darin finden sich Texte des Autors aus den vergangenen Jahren, die aktualisiert und zusammengefügt wurden. Daraus ergibt sich auch schon das Hauptmanko von »Kapitalismus pur«: Es wirkt fragmentarisch. Man vermisst eine stringente Argumentationsführung und einige Politikfelder. Dadurch wirkt es teilweise widersprüchlich. Trotzdem ist man am Ende schlauer, was die Ursachen und Auswirkungen der aktuellen Krise betrifft, und je länger man das Gelesene wirken lässt, desto mehr entfaltet es seine Argumentationskraft.

Husson meint, dass ein strategisches Mittel gegen den Kapitalismus die Entwicklung von Gegenexpertisen zu den Lügen der neoliberal...


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